Der Glögg wurde unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Wusstest du, dass  Glühwein seine Wurzeln in Schweden hat? Nein? Nach einer Theorie soll Gustav Vasa persönlich  Glögg nach Sachen gebracht haben. Ob das stimmt?  Keine Ahnung. Aber Dufvenkrooks hat denselben Weg gewählt. Aus Dresden soll das schwedische Qualtitätsprodukt Deutschland erobern. Ich durfte ihn probieren.

Als ich dass Angebot bekomme, zwei Flaschen Glögg zu testen, so kurz vor der Adventszeit, muss ich nicht lange nachdenken.  Nicht dass ich etwa Glühweinexperte wäre, aber einem guten Tropfen bin ich nicht abgeneigt. Ich bekomme je eine Flasche „Vinglögg“ und „DufvenkrooksOriginal“ zugeschickt. Rein äußerlich machen die Flaschen schon mal was her. Man merkt sofort, dass man sich hier im etwas höheren Preisniveau bewegt.  Mit 7,99 bzw. 9,99 Euro kosten die Flaschen so viel, wie eine gute Flasche Supermarkt-Rotwein.

Original – Glühwein mit Wums

Ein guter Freund unterstützt mich beim Testen. Wir entscheiden uns zunächst für den „Original“. Dank Rotwein und einem Schuss Cognac bringt er es auf ordentliche 15 %. Davon merkt man beim ersten Öffnen nichts. Uns strömt der wohlige Geruch von Zimt und Kardamom entgegen. Erst nach dem Erhitzen riecht man den Alkohol auch. Und zwar ordentlich. nach der traditionellen Zugabe von Rosinen und Mandeln wagen wir den ersten Schluck – und sind begeistert.

Der Glögg hat einfach Wums. Im positivsten Sinne. Der Alkohol überdeckt dabei aber nicht die anderen Aromen. Deutlich schmeckt man die Orangenschale, den Zimt und den Kardamom heraus. Sehr angenehm ist, dass er nicht zu süß ist, sonder fast schon herb. Wir sind sehr angetan, aber nach einer Tasse auch gut angeheitert.  Meiner Frau, die später testet, ist er allerdings zu stark.  Sie bevorzugt den Vinglögg.

Dufvenkrooks

Dufvenkrooks wurde 1998 in Herrljunga gegründet. 2014 wurde die Dufvenkrooks AB durch die Herrljunga Cider AB übernommen.

www.dufvenkrooks.de

Dufvenkrooks Original 9,99 €

Dufvenkrooks Vinglögg 7,99 €

Der Klassische

Der klassische Rotweinglögg ist deutlich süßer, weicher und mit 10 % längst nicht so stark. Auch er duftet hervorragend. Ich finde ihn lecker, fast marzipanig, aber ein ticken zu süß. Johannes ist er viel zu süß, er greift wieder zum Original. Meine Frau hingegen ist begeistert. Er ist fruchtig und weich und mit jedem Schluck schmeckt man den Advent. Ich möchte nicht so weit gehen, den Original als Männer- und den Vinglögg als Frauenglögg zu bezeichnen, aber wer auch sonst eher liebliche Weine bevorzugt, wird beim Vinglögg nicht enttäuscht, während Whiskyfreunde, wie ich einer bin, beim Original voll auf ihr Kosten kommen.

Ein Duvenkroooks  unter dem Weihnachtsbaum kann ich mir wunderbar vorstellen. Sekt ist für mich oft mehr eine Pflichtübung als Genus. Einen guten Glögg, wie den Original, würde ich immer vorziehen. Und bei Dufvenkrooks muss man sich auch nicht sorgen, vor den Schwiegereltern eine schlechte Figur zu machen. Am Ende werde alle „glögglich“ sein.

[contact-form][contact-field label=“Name“ type=“name“ required=“true“ /][contact-field label=“E-Mail “ type=“email“ required=“true“ /][contact-field label=“Website“ type=“url“ /][contact-field label=“Nachricht“ type=“textarea“ /][/contact-form]